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Hier finden Sie Presseinformationen und Informationen zu aktuellen Themen – in chronologischer Reihenfolge.

Pressemitteilungen und Aktuelles

Hier finden Sie Presseinformationen und Informationen zu aktuellen Themen – in chronologischer Reihenfolge.

  1. 30.03.2017

    • Die Bestandsprämien wachsen um 5,9 Prozent auf 21,6 Millionen Euro.
    • Die Durchschnittsprämie im Neugeschäft steigt um 5,5 Prozent, während das Erstjahresstorno um 50,0 Prozent abnimmt.
    • ROLAND Rechtsschutz hat sich in Österreich strategisch neu aufgestellt, um auch künftig nachhaltig zu wachsen.

    Wien, 30. März 2017. ROLAND Rechtsschutz ist im vergangenen Geschäftsjahr in Österreich erneut stark gewachsen. Die Bestandsprämien stiegen von rund 20,4 Millionen Euro (2015) um 5,9 Prozent auf 21,6 Millionen Euro. ROLAND ist derzeit die Nummer neun am österreichischen Rechtsschutz-Markt. Mehr als 70.000 Kunden vertrauen der Expertise des Spezialisten.

    „Der wichtigste Motor für unser Wachstum ist unser Portfolio im Bereich der Industrie- und Geschäftskunden“, sagt Mag. Martin Moshammer, Hauptbevollmächtigter für ROLAND Österreich. „Hier sind unter anderem der Business-Rechtsschutz sowie der Universal-Straf-Rechtsschutz für Ärzte besonders hervorzuheben.“

    Neben den Bestandsprämien verbesserte sich auch die Höhe der Durchschnittsprämie im Neugeschäft und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent. Gleichzeitig sank das Erstjahresstorno um 50,0 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2015.

    Strategische Neuaufstellung für nachhaltiges Wachstum

    ROLAND Österreich hat sich im vergangenen Jahr strategisch neu aufgestellt, um auch in Zukunft nachhaltig zu wachsen. Dazu wurden insbesondere drei Handlungsfelder identifiziert. So wird ROLAND erstens das Profil als Spezial-Versicherer mit Schwerpunkt auf Industrie- und Gewerbe-Produkte weiter schärfen. „Unser Ziel ist es, dass in diesem Segment kein Weg mehr an ROLAND vorbeiführt“, hebt Mag. Martin Moshammer hervor.

    Der zweite strategische Fokus betrifft das Privat-Rechtsschutz-Geschäft, das künftig noch mehr auf Profitabilität ausgerichtet sein wird. „Wir beteiligen uns bewusst nicht an einem

    Wettbewerb um die niedrigste Prämie, sondern definieren uns als Premium-Anbieter mit nachvollziehbaren Prämien“, erläutert Mag. Martin Moshammer. Eine mit Augenmaß kalkulierte Prämie vermeide, dass Verträge später frühzeitig saniert werden müssten.

    Im dritten Handlungsfeld wird ROLAND die Kompetenzen in der Schadenerledigung weiter ausbauen. Mag. Martin Moshammer: „Wir bieten den Kunden hochwertige Alternativen zur klassischen Streitbeilegung an.“ Hierzu zählt schon heute die telefonische Rechtsberatung durch unabhängige Rechtsanwälte. Kunden können rechtliche Fragen klären, noch bevor eine Auseinandersetzung eskaliert. Darüber hinaus übernimmt ROLAND Rechtsschutz im Privat-Rechtsschutz seit der Einführung des neuen Tarifs in geeigneten Fällen auch die Kosten für Streitigkeiten, die über die unabhängige Schlichtung für Verbrauchergeschäfte gelöst werden.

    Mit dieser strategischen Neuaufstellung ist ROLAND gewappnet, um sich in den kommenden Jahren weiter am österreichischen Markt behaupten zu können.

  2. 19.01.2016

    • Zwei von fünf Österreichern haben schon einmal über ihre mögliche Pflegebedürftigkeit nachgedacht.
    • Nur 32 Prozent der Bevölkerung sorgen für diesen Fall auch aktiv vor. 42 Prozent schieben das Thema vor sich her.
    • Lediglich acht Prozent der Bevölkerung haben eine Patientenverfügung verfasst, sieben Prozent haben eine Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht aufgesetzt.
    • Die Studie untersucht auch juristisches Grundwissen und erfragt Bereiche, in denen sich Österreicher rechtlich beraten lassen würden.

    Zwei Fünftel der Österreicher (40 Prozent) haben sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es wäre, wenn sie ernsthaft krank oder pflegebedürftig werden würden. Das geht aus einer IMAS Umfrage im Auftrag von ROLAND Rechtsschutz hervor. Repräsentativ für die österreichische Bevölkerung hat das Institut 1.015 Personen ab 16 Jahren befragt. Besonders ausgeprägt sind Gedanken an die eigene Pflegebedürftigkeit demnach in der Gruppe der über 60-Jährigen. Von ihnen gaben sogar 68 Prozent an, schon einmal über dieses Thema nachgedacht zu haben.

    Dennoch beschäftigt sich nur rund jeder dritte Österreicher (32 Prozent) aktiv mit einer eventuellen Pflegebedürftigkeit und trifft bewusst Maßnahmen, um sich für diesen Fall abzusichern. Zwei Fünftel der Bevölkerung (42 Prozent) verdrängen dieses Thema gedanklich, in der Gruppe der 60-Jährigen und Älteren sind es immerhin noch 33 Prozent. Dementsprechend wenig verbreitet ist auch die Patientenverfügung: Gerade einmal acht Prozent der Österreicher haben bereits eine solche Verfügung verfasst. Ein weiteres Viertel der Befragten (24 Prozent) hat dies zumindest vor. Ein ähnliches Bild entsteht bei der Betreuungsverfügung bzw. Vorsorgevollmacht: Nur sieben Prozent der Österreicher haben ein derartiges Dokument verfasst. Ein weiteres Fünftel (21 Prozent) plant, dies noch zu tun.

    „Krankheit und Pflegebedürftigkeit sind Themen, mit denen sich niemand gern beschäftigt, die jedoch jeden betreffen“, sagt Mag. Ludwig Strobl, Vertriebsdirektor für ROLAND Österreich. „Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich rechtzeitig darauf vorzubereiten – gegebenenfalls auch mit juristischer Hilfe.“

    Begriff der Mediation eher unbekannt

    Außerdem wurde im Zuge der IMAS Umfrage das juristische Grundwissen der Österreicher untersucht. Die Mehrheit kann nach eigenen Angaben die Begriffe „Testament“ (86 Prozent), „Zeuge“ (86 Prozent) und „Beweis“ (84 Prozent) sehr gut oder ziemlich gut erklären. Im Gegensatz dazu sind „Prozessbegleitung“ (51 Prozent), „Revision“ (49 Prozent) und „Mediation“ (48 Prozent) eher Fremdwörter.

    „Als Rechtsschutz-Versicherer wissen wir, dass die Mediation ein sehr gutes Mittel ist, um rechtliche Auseinandersetzungen für beide Seiten zufriedenstellend und daher nachhaltig zu lösen“, betont Mag. Ludwig Strobl. „Es gibt also noch großes Potenzial, die außergerichtliche Konfliktbeilegung in der Bevölkerung weiter bekannt zu machen.“

    Juristische Beratung im Straf- und Verkehrsrecht erwünscht

    Apropos Konflikt: Die Teilnehmer der IMAS Untersuchung wurden auch gefragt, in welchen Bereichen sie bei Bedarf juristische Beratung in Anspruch nehmen würden. Ganz oben stehen hier strafrechtliche Streitigkeiten (70 Prozent) und verkehrsrechtliche Auseinandersetzungen (60 Prozent). Bei Familienstreitigkeiten würde hingegen nur ein knappes Fünftel der Bevölkerung (18 Prozent) juristisches Fachpersonal aufsuchen.

    Die IMAS Umfrage erfolgt in Anlehnung an den ROLAND Rechtsreport. Mit der Studie wird seit 2010 jährlich die öffentliche Meinung zum deutschen Rechtssystem und zu ausgewählten rechtlichen Schwerpunktthemen ermittelt. Das Institut für Demoskopie Allensbach führt dazu im Auftrag der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG jährlich eine bevölkerungsrepräsentative Befragung durch.

    Zur IMAS Umfrage

  3. 19.01.2016

    • ROLAND Rechtsschutz wächst in Österreich um 10,3 Prozent und nimmt Prämien in Höhe von 20,4 Millionen Euro ein (vorläufige Ergebnisse).
    • Die Bestandsprämien von ROLAND steigen international um 4,4 Prozent auf 412,1 Millionen Euro (vorläufige Ergebnisse).
    • Mit dem neuen Tarif hat ROLAND Österreich die unabhängige telefonische Rechtsberatung JurLine eingeführt.
    • ROLAND ProzessFinanz finanziert Sammelklagen unter anderem gegen Facebook und die Alpine-Group.

    ROLAND Rechtsschutz blickt in Österreich auf ein wachstumsstarkes Geschäftsjahr 2015 zurück. Mit einem Neugeschäft von 3,0 Millionen Euro knüpft der Rechtsschutz-Spezialist an die Erfolge der Vorjahre an. Die Bestandsprämien stiegen auf 20,4 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 10,3 Prozent.

    Auch in Deutschland und Italien hat sich ROLAND sehr positiv entwickelt. So stiegen die Bestandsprämien für das gesamte Rechtsschutz-Geschäft um 4,4 Prozent auf 412,1 Millionen Euro. Das Neugeschäft belief sich auf 44,8 Millionen Euro. „Diese erfreulichen Zahlen bestätigen uns in unserer neuen strategischen Ausrichtung, die insbesondere Ertrag und Effizienz in den Vordergrund des unternehmerischen Handelns stellt“, erläutert Rainer Brune, Vorstandsvorsitzender von ROLAND Rechtsschutz.

    Telefonische Rechtsberatung durch unabhängige Experten

    Mit der Einführung des neuen Tarifs hat ROLAND Rechtsschutz im vergangenen Jahr zudem die Leistungen erweitert. Eines der Highlights ist die telefonische Rechtsberatung JurLine. Dort erhalten Kunden eine erste qualifizierte Einschätzung eines externen Rechtsanwalts zu ihrem Problem – und zwar unabhängig vom Rechtsgebiet. Das bedeutet, dass ROLAND-Kunden auch zu nicht versicherten und nicht versicherbaren Sachverhalten ihre Fragen stellen können.

    „Moderner Rechtsschutz umfasst mehr als die Kostenübernahme im Rechtsschutzfall. Mit der JurLine bauen wir unser Service-Angebot weiter aus“, sagt Mag. Ludwig Strobl, Vertriebsdirektor von ROLAND Österreich. „Anders als bei den meisten Wettbewerbern erreichen unsere Kunden unter der JurLine keine Juristen aus dem Hause ROLAND, sondern vollkommen unabhängige Rechtsexperten.“

    Künftig sieht ROLAND vor allem im Bereich der Selbstständigen und Manager großes Marktpotenzial: „65 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen und 85 bis 90 Prozent der Manager sind in Österreich nicht adäquat rechtsschutzversichert – obwohl gerade für diese Zielgruppen die Gefahr eines Rechtsstreits besonders hoch ist“, erklärt Mag. Ludwig Strobl. „Unser Portfolio enthält hier zahlreiche Lösungen, vor allem für den strafrechtlichen Bereich.“

    Das Profil als Rechtsschutz-Spezialist schärfen

    Mittel- und langfristig wird ROLAND Österreich einen klaren Fokus auf eine aktive Mitarbeiterentwicklung und eine starke kennzahlenbasierte Steuerung des Portfolios legen.

    „Wir werden sowohl unsere Wachstumsziele weiterverfolgen als auch unser Service-Angebot für Vertriebspartner weiter ausbauen. Hierzu werden wir vorhandene Prozesse optimieren, um das Profil von ROLAND als führendem Rechtsschutz-Spezialisten zu schärfen“, kündigt Mag. Martin Moshammer an, der seit 1. Jänner 2016 die österreichische Niederlassung von ROLAND Rechtsschutz leitet.

    Finanzierung von Sammelklagen gegen Facebook und die Alpine-Group

    Die Tochtergesellschaft ROLAND ProzessFinanz ist seit 2014 im österreichischen Markt aktiv. 2015 wurden mehr als 30 Fälle mit einem Gesamtstreitwertvolumen von mehr als 40 Millionen Euro finanziert – unter anderem Sammelklagen des Datenschützers Maximilian Schrems gegen Facebook sowie der Arbeiterkammer Wien gegen die Alpine-Group.